Am 21. Juli war Rodeln in Langenbruck angesagt. Eigentlich dachte ich, das sei ziemlich einfach zu organisieren (deshalb habe ich mich auch freiwillig dafür gemeldet). Denkste ! Ist das Wetter gut ? Wie lange hat die Bahn geöffnet ? Muss man reservieren ? wenn ja, für wie viele ? und wie lange ? und das dann noch mit dem Tauchclub…..
Nun ich hatte Glück. Die Bahn schliesst eigentlich um spätestens 18.00 Uhr, aber an diesem Donnerstag war sie bereits von einer anderen Gruppe reserviert. Also reservierten wir auch – mit Pauschalbetrag. Pauschalbetrag ? was, wenn doch nicht alle kommen ? was, wenn sie gar nicht fahren wollten ? oder nicht genug ? hatten sie schon alle gegessen ? und das dann noch mit dem Tauchclub…. – ich konnte kaum mehr schlafen.
Aber ich hatte Glück – die wollten gar nicht mehr von den Bob’s runtersteigen. Je kleiner desto länger wollten sie fahren, und auch desto schneller. Siro wäre wohl heute noch am rauf- und runterfahren.
Wir hatten unsere pauschalen Gruppen- und Einzelfahren beinahe durch, da machte der Bahnwart unmissverständliche Anzeichen, dass auch er für heute genug hätte und fing an aufzuräumen. Auch bei uns zeigten sich gewisse Ermüdungser-scheinungen (mit Ausnahme von Siro) und wir machten uns Gedanken, wo es jetzt noch etwas Vernünftiges zu Essen gab. Vernünftig essen im Waldenburger-Tal ? Das wird schwierig. Eine Idee verwarf die andere, schliesslich einigten wir uns auf die Zunzger Hard. Ein kurzer Anruf bestätigte, dass sie Platz hätten (hätten die gewusst, wer da kam, wären sie froh gewesen, sie hätten keinen mehr gehabt). Die ganze Karawane setzte sich also Richtung Zunzgen in Gang.
Jetzt trafen noch die Gesellen mit den neusten Fotos aus der Südsee ein. Nach einem tollen Essen gab’s noch Kaffee. Diesen konnten wir ohne Jungmannschaft geniessen. Diese hatten wir inkl. Oberhaupt Luc in so eine Art Kinderzimmer gesperrt (wirklich eine tolle Einrichtung). Wenn wir laut genug miteinander schwatzten, konnten wir den Lärm in diesem Zimmer knapp übertönen. Irgendwann ging dann doch allen die Energie aus, wir räumten unsere Kinder (und auch sonst allerlei) zusammen und machten uns auf den Heimweg.